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Position der "Gorch Fock" 

 

Erster Ausbildungstörn der „Gorch Fock“ erfolgreich abgeschlossen 

Gorch Fock in HortaErstes Ziel erreicht. Foto: PIZ Marine

Es ist Halbzeit für den ersten Teil der Crew VII 2012 auf ihrer Ausbildungsreise durch den Atlantik. Am 19. Februar ist das Segelschulschiff „Gorch Fock“ in den Hafen von Horta eingelaufen. Während ihrer 14-tägigen Seefahrt wurden den 96 Kadetten seemännische Grundfertigkeiten vermittelt. Stammbesatzung und Offizieranwärter haben die Erwartungen erfüllt.Neue Ausrüstung für mehr Sicherheit in der Takelage

Der Kommandant, Kapitän zur See Helge Risch ist mit dem ersten Ausbildungsabschnitt zufrieden: „Was den bisherigen Verlauf der Ausbildungsreise betrifft, so bin ich sehr zufrieden. Wir steigern uns nach und nach vom leichten zum schwierigen.“ Nach der fordernden Segelausbildung haben die jungen Offizieranwärter (OA) nun neben der Hafenwachroutine etwas Zeit durchzuatmen und für einen ersten Landgang.

Vor dem Auslaufen am 5. Februar von der Insel Gran Canaria, durchliefen die Kadetten zwei Wochen Segelvorausbildung im Hafen von Las Palmas, bis es dann auf große Fahrt ging.

Stolz auf unser Schiff

Die erste Crew zu sein, die seit 2010 wieder ihre seemännische Ausbildung auf der „Gorch Fock“ verbringen kann, erfüllt den Offizierlehrgang mit Stolz und schreiben über ihre Erfahrungen:

Mit großen Erwartungen, Hoffnungen und Wünschen begannen wir unsere Reise am 21. Januar auf dem Rollfeld des Hamburger Flughafens. Als wir mit dem Bus in das Marinearsenal der Spanischen Marine in Las Palmas einbogen, sich die drei Masten vor uns erhoben und wir die „Gorch Fock“, die für die nächsten sieben Wochen unser zu Hause werden sollte, zum ersten Mal erblickten, überkam uns alle eine Gänsehaut und ein erhabenes Gefühl – das Segelschulschiff „Gorch Fock“, das ist schon etwas wahrlich besonderes.

Mit den ersten Schritten auf die Stelling wurden wir gänzlich von vielen neuen Eindrücken eingenommen und herzlich von der Stammbesatzung in Empfang genommen. Unsere gemeinsame Route würde uns von den Kanaren über die Azoren nach Lissabon führen. Nach den ersten drei Tagen voller administrativer Punkte und diverser Einweisungen ging es endlich in die Wanten. Nach sorgsamer Trockenübung auf dem „Gortopp“, also dem neuen Übungsmast in Flensburg an der Marineschule Mürwik, waren für uns das „Enter auf“ und das „Leg aus“ zwar keine neuen Begriffe mehr, doch auf dem Segelschulschiff ganz real, auch wenn wir zunächst im Hafen liegend übten, war es etwas ganz schön Aufregendes.

Erster Ausbildungstörn auf der „Gorch Fock“ Foto: Besatzung „Gorch Fock“

Wir wurden Schritt für Schritt an die einzelnen Arbeiten und Aufgaben in der Takelage herangeführt und lernten mit der Zeit immer mehr Manöverabläufe kennen, die wir „trocken“ an der Pier durchführten. Je mehr Übung und Routine wir in den Abläufen bekamen, desto mehr verstanden wir die Zusammenhänge, so wie Sinn und Zweck. So zum Beispiel das Lernen der Segeletagen und der 183 Belegnägel; ohne das Beherrschen solcher Grundlagen wäre ein reibungsloser Ablauf an Deck nicht möglich. Das allein war für uns Motivation genug, soviel und so schnell wie möglich alles Unbekannte in uns aufzusaugen und zu verinnerlichen.

Generell lebten wir uns an Bord schnell in die Abläufe ein, das allabendliche Spannen und Schnüren der Hängematten wurde genauso schnell zum Alltag, wie der Empfang des Essens in der Kombüse oder das Leben in der Hafenwachroutine. Nach wenigen Tagen schien alles ganz normal und die „Gorch Fock“ mit unseren Hängematten wurde in gewisser Weise unser zu Hause. Trotz der Anstrengungen der langen Tage, welche selbst sonntags um 6.20 Uhr mit der Hängematte im Arm auf dem Mitteldeck begannen, und dem Aufentern und Tampenziehen unter der strahlenden Sonne Las Palmas ließen wir es uns nicht nehmen in der knapp begrenzten freien Zeit die Insel kennenzulernen. Diese schöne, wenn auch anstrengende Zeit auf Gran Canaria ließen wir dann hinter uns und liefen nach erfolgreich bestandenem Nachtsegelexerzieren - eine Feststellung der Segelfähigkeit der Crew durch den Ersten Offizier und den Kommandanten - endlich aus auf unsere erste Ausbildungsreise.

Nächste Ausbildungsetappe

Nach dem Hafenaufenthalt in Horta geht es am 22. Februar für die OA auf zur nächsten Ausbildungsetappe. „Das Wichtigste für mich ist jedoch, dass die jungen Lehrgangsteilnehmer sich bei uns an Bord gut "aufgehoben" fühlen und mit Freude und Engagement die ersten Schritte in ihrem künftigen Berufsfeld machen - und das ist im Moment der Fall und freut mich persönlich sehr“, so der Kommandant.

Am 8. März wird die „Gorch Fock“ in Lissabon einlaufen und dort auf den Einsatz- und Ausbildungsverband treffen.

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

 

"Gorch Fock": Erstmals Ausbildung auf See seit tödlichem Unfall 

Auslaufen "Gorch Fock" in Las PalmasSo wie hier entern die Offiziersanwärter in Las Palmas in die Takelage. Foto: Wolfgang Knurr.

Über zwei Jahre nach dem tödlichen Sturz einer Kadettin aus der Takelage legt die «Gorch Fock» heute erstmals wieder mit Offiziersanwärtern zur Segelausbildung auf See ab. Das Segelschulschiff der Deutschen Marine lag zuletzt im Hafen von Las Palmas, der Hauptstadt der Kanaren-Insel Gran Canaria. An Bord sind fast 100 männliche und weibliche Kadetten. Sie hatten zunächst im Hafen an der Pier auf dem Dreimaster geübt. Nach dem Unfall im November 2010 wurden die Segelausbildung überarbeitet, ein Übungsmast in der Marineschule Flensburg-Mürwik errichtet und Sicherungen in der Takelage angebracht.

Quelle: shz.de

Fotos:MarineTraffic

 

Leinen los für die "Gorch Fock" 

Gespannte Mienen bei den Kadetten vor dem Auslaufen aus dem Hafen von Las Palmas.Gespannte Mienen bei den Kadetten vor dem Auslaufen aus dem Hafen von Las Palmas. Foto: NDR

Wind und Wellen statt sicherer Hafen: Für die knapp 100 Offizieranwärter an Bord der "Gorch Fock" hat am Dienstag die Ausbildung auf See begonnen. Es ist die erste Reise mit Kadetten seit dem tödlichen Sturz einer Soldatin aus der Takelage im November 2010. Ausgangspunkt des Törns war der Hafen von Las Palmas (Gran Canaria). In den kommenden 14 Tagen ist das Schiff unterwegs in Richtung Azoren. Auf See absolvieren die Kadetten ihr seemännisches Grundpraktikum. Sie waren bereits im Januar in Las Palmas an Bord gegangen und erhielten ihre Segelvorausbildung - unter anderem mussten sie verschiedene Manöver durchführen.

Neue Ausrüstung für mehr Sicherheit in der Takelage

Nach dem Unfalltod der jungen Kadettin wurde die Segelausbildung überarbeitet und verlängert. In der Marineschule in Flensburg-Mürwik steht inzwischen ein Übungsmast und an Bord des Schiffes gibt es nun Sicherungen in der Takelage. Alle Kadetten werden mit einem speziellen Geschirr ausgerüstet, bevor sie in die Wanten klettern. "Die Gefährdung für die Soldaten, die sich in der Takelage bewegen, ist erheblich reduziert worden - was nicht heißt, dass es risikolos ist", hatte der Kommandant der "Gorch Fock", Helge Risch, bei der Abreise im Heimathafen Kiel im vergangenen November betont. "Eine risikolose Takelage gibt es nicht und wird es vielleicht auch nie geben."

Dreimaster als Attraktion beim Hamburger Hafengeburtstag

Die 96 Kadetten gehören zu den insgesamt rund 220 Offizieranwärtern der Crew VII/2012. Die Reise der "Gorch Fock" geht nach einem kurzen Zwischenstopp vor den Azoren weiter nach Lissabon, wo ein Crew-Wechsel vorgesehen ist. Anschließend starten die übrigen Offizieranwärter ihre Ausbildung an Bord des Dreimasters. Über Madeira geht die Reise dann weiter nach London. Dort endet die 160. Ausbildungsfahrt des Schiffs. Ohne Kadetten, das heißt nur mit der Stammbesatzung, folgt ein Abstecher zum Hamburger Hafengeburtstag (9. bis 12. Mai). Im Heimathafen Kiel werden Schiff und Besatzung am 18. Mai wieder zurückerwartet.

Quelle: NDR

Fotos: NDR

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

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Hier geht es zum informativen ZDF Video-Bericht

 

Ausbildung auf der "Gorch Fock"

Offizieranwärter bei Segelvorausbildung in Las Palmas 

Aufentern in die Takelage.So wie hier entern die Offiziersanwärter in Las Palmas in die Takelage. Foto: Wolfgang Knurr.

Training auf den Kanaren: 96 Offizieranwärter werden derzeit in Las Palmas für ihren ersten Törn auf dem Segelschulschiff fit gemacht - die erste Ausbildungsfahrt nach dem tödlichen Sturz einer Kadettin aus der Takelage.

 Auslegen auf die RahenLas palmas / Kiel. 96 Offizieranwärter haben in dieser Woche auf der "Gorch Fock" im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria ihre Segelvorausbildung begonnen. "Wir haben 17 Grad, es nieselt, aber die Stimmung ist gut", sagte Kommandant Helge Risch am Mittwoch auf der Kanaren-Insel. Die männlichen und weiblichen Kadetten üben zunächst an der Pier, "bis alle Handgriffe in Fleisch und Blut übergehen", ergänzte ein Marinesprecher in Glücksburg. Am 5. Februar wird der Dreimaster zur Ausbildung auf See ablegen.

Rund 220 Offiziersanwärter der Crew VII/2012 - aufgeteilt in zwei Törns - lernen in den nächsten Monaten an Bord das seemännische Handwerk. Dabei werden alle 23 Segel der Bark per Hand bedient. Mehr als zwei Jahre nach dem tödlichen Sturz einer Kadettin aus der Takelage ist die "Gorch Fock" erstmals wieder auf Ausbildungsfahrt - die 160. seit der Indienststellung 1958. Die Segelausbildung wurde überarbeitet, ein Übungsmast an Land errichtet und Sicherungen in die Takelage eingebaut.

Gefährdung für Soldaten "erheblich reduziert"

Bis hinauf zur obersten – königlichen -Rah, der "Royal"!

"Die Gefährdung für die Soldaten, die sich in der Takelage bewegen, ist erheblich reduziert worden - was nicht heißt, dass es risikolos ist", sagte Risch bei der Abreise der "Gorch Fock" von ihrem Heimathafen Kiel im November und fügte hinzu: "Eine risikolose Takelage gibt es nicht und wird es vielleicht auch nie geben."

Der erste Teil der Crew wird nach Horta (Azoren, Portugal) segeln, dann wird Lissabon angelaufen. Nach dem Crew-Wechsel folgt dort für den zweiten Törn die Segelvorausbildung. Ende März geht es weiter über Funchal (Madeira, Portugal) nach London, wo die Ausbildungsfahrt endet. Im Mai ist die "Gorch Fock" Blickfang beim Hamburger Hafengeburtstag, ehe am 18. Mai 2013 die Bark wieder in Kiel anlegt.

Quelle: Schleswig-Holsteiner-Zeitung

Fotos: Wolfgang Knuhr

 

MyGorchFock

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