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Hier erscheinen maritime Beiträge außerhalb der Bordkameradschaft, Marine und Gorch Fock.

Die „Alexander von Humboldt“ als Gastro-Schiff

Alex190pxBremen – Ihre Schiffs-Silhouette ist bekannt auf allen Weltmeeren: Die Dreimastbark „Alexander von Humboldt”. Jetzt will ein Unternehmer den grün-weißen Traditionssegler als Hotel- und Gastro-Schiff nach Bremen holen.

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Gorch Fock wird Internatsschiff

Die „Gorch Fock“ liegt seit kurzem im Hafen des Internats

 

Internatsschiff "Gorch Fock"

Zur Zeit kann sich die Internatsstiftung Louisenlund über mangelnde Großzügigkeit nicht beklagen. Erst die Spende über 500 000 Euro eines Schülervaters, die die Internatsstiftung in ein neues Stipendiatsprogramm steckt (wir berichteten) und seit wenigen Wochen liegt nun ein Traditionskutter am Hafen Louisenlunds vor Anker. Enno Schubert, Großvater einer Schülerin, ist passionierter Segler. 35 Jahre lang steckte er viel Liebe und Geld in den Zweimaster, segelte auf allen Meeren. Nun ist Schubert 85 Jahre alt und bereit, sich von seinem Schiff zu trennen und bei der Internatsstiftung sieht er es in guten Händen.

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Lister Seenotretter holen schwer verletzten Offshore-Arbeiter von einem Errichterschiff

 

Seenotretter-bergen-verletzten-Windparkarbeiter 190px

Die Lister Seenotretter haben westlich der Nordseeinsel Sylt einen schwer verletzten Arbeiter von einem Errichterschiff bei einem Offshore-Windpark übernommen. Mit dem Seenotkreuzer PIDDER LÜNG der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten sie ihn am frühen Montagmorgen, 7. Juli 2014, in den Hafen von List zum Weitertransport in ein Krankenhaus.

Foto: Die Seenotretter der Station List waren in den frühen Morgenstunden im Einsatz für einen verletzten Windpark-Arbeiter. Archivfoto: DGzRS/Die Seenotretter.
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Segeln auf der „Alexander von Humboldt II“

Unter vollen Segeln durch den Ozean pflügen. Die Wirkung des Windes auf das Schiff direkt spüren. Welcher „Gorch Fock II“-Fahrer möchte das nicht noch einmal erleben?

Alexander von Humboldt II

Die Bremerhavener Bark „Alexander von Humboldt II“ freut sich über neue Crewmitglieder. Besonders (ehemalige) Seeleute mit Großseglererfahrung sind herzlich willkommene Ergänzungen der Crew. Mit der Erfahrung von Bord der „Gorch Fock II“ ist bei Interesse ein zügiges Aufrücken in die ehrenamtliche Stammmannschaft möglich. Einige aktive und ehemalige Crewmitglieder des Marineschulschiffes haben schon den Weg an Bord der grünen Bark gefunden.

Alexander von Humboldt IIKapitänleutnant Dennis Kessler fährt bereits seit Jahren als Toppsmatrose und Steuermann auf der „Alex II“. „Neben der Seefahrt unter Segeln ist es immer wieder ein Erlebnis, wie aus einander fremden Menschen in kürzester Zeit eine eingeschworene Crew wird. Die sichere Ausbildung dieser Crew – besonders der Jugendlichen in ihren Reihen – ist die Hauptaufgabe der Stammcrew“, so Kessler. „Das ist auf der „Alex II“ sehr ähnlich, wie auf der „Gorch Fock II“. Hinzu kommt die gemeinsame, sichere Bedienung des Riggs, welches auf beiden Schiffen vergleichbar ist.“

„15 Jahre nach meiner Dienstzeit an Bord der „Gorch Fock II“ ist es ein pures Vergnügen wieder an Bord eines Großseglers zu fahren“, so Obergefreiter der Reserve  Carsten Bauhammer, 1989 – 91 Besantopsgast auf dem Marineschulschiff. „Es ist toll, dass es auch für Menschen ohne seemännischen Beruf diese Möglichkeit des Rahsegelns gibt.“

dsst-avh-2012-005_240pxDie Reisen der „Alexander von Humboldt II“ dauern zwischen 5 und 21 Tagen. Außerdem gibt es auch Tagestörns. Die Stammmannschaft fährt Hand für Koje und bezahlt eine Verpflegungspauschale von 5 Euro. Alle Stamm-Mitglieder müssen sich durch interne Prüfungen und Fahrenszeit an Bord für die jeweiligen Aufgaben (Leicht-Matrose, Matrose, Topps-Matrose, Bootsmann) qualifizieren. Für Crewmitglieder mit Erfahrung auf „Gorch Fock II“ gibt es da auch individuelle Lösungen. Für Positionen in der Schiffsführung (Kapitän, 1.-3. Steuermann) und in der Maschine (Chief, Maschinist, Elektriker) sind zudem natürlich die entsprechenden Patente und Zertifikate notwendig. Genauere Informationen erteilt Anja Lebenhagen (0471 / 94588 – 11) im Büro der Betreiberstiftung Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) in Bremerhaven.

Die „Alexander von Humboldt II“ fährt üblicherweise im Sommer in Nord- und Ostsee, während die Kanaren, Kap Verden und das Mittelmeer die Winterreviere sind. Unregelmäßig werden aber auch andere Regionen, wie im Winter 2012/13 die Karibik, befahren. Zudem nimmt das Schiff regelmäßig an den Großseglerregatten der Sail Training International (STI) teil. Auf der Etappe zwischen A Coruña und Dublin wurde 2012 der zweite Platz ersegelt.

Wer hat jetzt Lust zum mitsegeln bekommen? Weitere Informationen gibt es im Büro der DSST in Bremerhaven und im Internet unter www.alex-2.de. Für Kurzentschlossene sind noch Plätze auf den Törns ab dem 29. August verfügbar.

 

 

Kontaktanschrift:
Deutsche Stiftung Sail Training (DSST)
H.-H.-Meier-Str. 6 B 

Bremerhaven
Germany

Telefon: +49 471 94588 – 13
Fax: +49 471 94588 – 45
http://www.alex-2.de

Kleine Fotogalerie von der ALEX II

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

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In Bremen treffen sich Tausende Bastler

 

In den Bremer Messehallen 4, 5 und 6 geben an diesem Wochenende Hobbybastler und Händler einen Einblick in die Miniaturwelt der Modellbauer. Die Messe „EuroModell“ findet nach vierjähriger Pause zum neunten Mal statt. Der Veranstalter rechnet mit 15.000 Besuchern. Bereits am Sonnabend machten sich viele Bremer auf den Weg, um Schiffe, Hubschrauber, Miniaturautos und Eisenbahnen zu bestaunen.

 

Die Messe „EuroModell“ lockt Bastler und Händler. Foto: Frank Thomas Koch

Mit ruhiger Hand und konzentriertem Blick setzt Wilfried Pauls mit einem Zahnstocher Punkt für Punkt wasserfesten Klebstoff auf die Backbordseite eines Segelschiffmodells. Jeder Punkt symbolisiert eine Niete, die das Stahl des Originals „Schulschiff Deutschland“ zusammenhält. Wie viele es am Ende sein werden, weiß er nicht. Aber der Modellbauer weiß, wie viele Arbeitsstunden er für sein Modell vom Mutterschiff der „Gorch Fock“ am Ende gebraucht hat: rund 5000. „Das Segelschiff ist jetzt fahrtüchtig. Vor vier Wochen hatten wir Jungfernfahrt“, sagt der Ruheständler stolz.

Wilfried Pauls stellt sein Schiff auf der „EuroModell“ in Bremen aus. Bereits am Sonnabend haben sich Besucher in den Messehallen 4,5, und 6 Schiffsmodelle, Modelleisenbahnen und Modellautos aus nächster Nähe angeschaut. Rund 70 Vereine, Einzelpersonen, Interessengemeinschaften und Clubs präsentieren sich und ihre Leidenschaften. Über 100 Händler bieten Zubehör für Modellbauer an. „Wir möchten, dass sich die Interessierten untereinander austauschen, und wir würden uns wünschen, wenn wir Nachwuchs für den Modellbau finden würden“, sagt Organisator Willi Breidenbach.

Seenotrettung im Wasserbecken

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den Modelleisenbahnen. Sonderausstellungen finden unter anderem in den Sparten Kran- und Schwerlastmodelle , Papier- und Plastikmodellbauten und Kirmesmodellbau statt. Wer selber Lust am Basteln hat, kann unter Anleitung Häuser und Autos zusammenbauen. Darüber hinaus steuern Hobbypiloten ihre Flugzeuge und Helikopter auf einem Flugfeld, und in einem Wasserbecken simulieren Vereine und Aussteller eine Seenotrettung mit ihren Booten.

Das Segelschiff von Wilfried Pauls wird dort aber nicht in See stechen. „Kein Wind“, sagt er mit einem Blick an die Hallendecke. Seit 20 Jahren bastelt der Bauingenieur an Schiffsmodellen, die er sonntags im Krimpelsee in Habenhausen fahren lässt. „Sind Wetter und Winde günstig, lasse ich das Segelschiff zu Wasser“, sagt der 75-Jährige. Selbst Gegenwinde sind für sein Schiff kein Problem, die Segel lassen sich per Fernsteuerung in eine andere Position bringen. „Nur Segel einholen, das muss ich per Hand machen“, sagt der Rentner. Wenn das 41 Kilogramm schwere Modellschiff nicht in See sticht, steht es im Wohnzimmer auf der Anrichte. Gebaut werden alle Modelle in der eigenen Werft im Keller. Die Elektronik ist das Einzige am Modell, das nicht von Pauls selbst gemacht wurde. Jedes Mannschaftsmitglied hat eine von ihm handgeschnitzte Mütze.

Das Original zu seinem Modell liegt in Vegesack vor Anker. Bilder und Gespräche mit der Besatzung haben ihm geholfen, die Einzelheiten auf sein Modell zu übertragen. Das Segelschiff ist das siebte, das Paul maßstabsgetreu nachgebaut hat. Und es wird auch erstmal das letzte sein. „Die übrigen sieben brauchen Pflege. Ich muss oft nach dem Gebrauch oder nach der Ausstellung etwas ausbessern“, sagt er. Dennoch steht er den 13 Mitgliedern in der Interessengemeinschaft Hansa Bremen mit Rat und Tat zur Seite. Die Idee mit dem Zahnstocher stammt von ihm. „Ich war einer der Ersten, der das mit den Nieten so gemacht hat“, sagt er stolz. „Ich hab den Trick in einem Fachmagazin verraten – jetzt machen es alle so.“

Quelle: Weser Kurier

 

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