Google+ Fallreepsknoten
Home  //  •> Seemännisches  //  •> Seemannschaft  //  •> Gebrauchsknoten  //  •> Fallreepsknoten

Gebrauchsknoten

Fallreepsknoten

Es ist schwer, sich auf eine Zahl von Knoten mit dem Prädikat„Seemannsknoten“ festzulegen.Lever_knots__5_.gif
Der internationale Charakter der Seefahrt führte dazu, daß bereits in der Segelschiffszeit, sich Schiffsmannschaften aus Seeleuten mehrerer Nationen zusammensetzten.
So zeigte der skandinavische Seemann dem deutschen Jungen einen Knoten, den dieser noch nicht kannte, und umgekehrt ebenso.
Es ergab sich ein reger Austausch unterschiedlicher Knotenkenntnisse auf internationaler Ebene, was dazu führte, daß es heute sicher mehr als einhundert Knoten gibt, die den Namen „Seemannsknoten“ führen.

Wie viele Knoten der Seemann in der Praxis wirklich benötigte, steht nirgends geschrieben. Zählt man die reinen Gebrauchsknoten, so mögen es etwa fünfundzwanzig gewesen sein.

Lever_knots__9.gifDie Arbeit an Deck und in der Takelage, das Segelsetzen- und bergen, wie auch die Lade- und Löscharbeiten in den Häfen setzten Kenntnis und sichere Anwendung einer Anzahl seemännischer Gebrauchsknoten unbedingt voraus.

Seemännische Gebrauchsknoten erfüllen folgende Bedingungen:
Bei richtiger Ausführung halten sie sicher und fest. Sie sind einfach und schnell zu schlagen und nach Belastung ebenso schnell wieder zu lösen. Dies gilt in trockenem Zustand wie auch in nassem. Lever_knots__11_.gif

 

Werden z.B. zwei Leinen oder Trossen miteinander verbunden, so wandte man einen “Verbindungsstek" ( z.B. Schotstek, Trossenstek usw.) an.

Wollte man eine Festmacherleine auf einem Dalben oder Poller belegen, so schlug man einen "Festmacherstek" (Palstek, Roringstek, Webeleinstek usw.) in die Trosse.

"Einen Knoten machen", sich so auszudrücken, entsprach nicht der Seemannssprache. Knoten wurden, wie auch das Tauwerk, "geschlagen". Um eine unter Zug stehende Leine abzu-stoppen oder zu belegen, bediente sich der Seemann z.B. eines "Halben Schlags" oder auch zwei halber Schläge. Sollte eine Leine um ein Rundholz gelegt werden, so führte man dies mit einem oder zwei "Rundtörns" aus. Sollte diese Leine festgesetzt werden, setzte man einfach "zwei Halbe Schläge" mit dem Ende, das sich in der Hand befand, auf, und hatte damit den "Rundtörn mit zwei Halben Schlägen" ausgeführt.



MyGorchFock

Benutzermenü

Newsletter

Newsletter dieser Seite kann nur erhalten, wer sich hier eingetragen hat.

*

*

*

  Disclaimer akzeptieren *

Bitte helfen Sie uns Spam zu vermeiden, und lösen Sie diese kleine Aufgabe!

Wieviele Beine hat ein Pferd? (1, 2, ...)

*

(*) Pflichtfelder