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Zierknoten

Fußpferdknoten

Der Fußpferdknoten:

Beim Fußpferdknoten handelt es sich um einen weniger bekannten Knoten. Er ist in seiner Struktur
gleich der des Diamantknotens. Der Knoten kann aus mehreren , jedoch auch, aus nur zwei Parten
gelegt werden. In der Segelschiffszeit wurde dieser Knoten als Endknoten auf Leinen, wie auch als
"rutschfester" Knoten in den Fußpferden, auf welchen die Seeleute beim Segelbergen standen, be-
nutzt. Aus zwei Enden dünner Leinen oder Kabelgarnen, in bestimmten Abständen in die Fußpferde
eingearbeitet , gab der Fußpferdknoten eine gewisse Sicherheit vor dem Ausrutschen.
Der Fußpferdknoten aus zwei Enden wird so gelegt:

 

Footrope__2_.a.gif

Bild 1: Zwei Enden von je ca. 80 cm Länge, rechtwinklig zueinander stehend, durch die Leine stecken.

 

Footrope__3_.a.gif

Bild 2: Die nun vier gleichlangen Enden nach Muster "Diamantknoten" legen, d.h.: Man lege ein
Ende (1. Ende) über das nächstliegende (2. Ende) und führe es unter dem nächsten
Ende (3. Ende) nach oben durch. So geht es weiter (mit 2. Ende), in die gleiche Richtung, bis der
Kreis sich schließt, d.h., das letzte zu verarbeitende Ende wird über (1.Ende) und unter (2.Ende),
das leicht anzuheben ist, nach oben hinaus geführt.

Footrope__4_.a.gif

Bild 3: Zeigt den üblichen Fußpferdknoten mit einer Verdoppelung der Parten, wie er besonders in
den Fußpferden der Klüverbäume, die oft ohne Netz waren, Verwendung fand.

Auf das Ende einer Leine aufgesetzt, ist der Fußpferdknoten ein guter Stopperknoten.
Dazu wird aus den drei oder vier Kardeelen zunächst ein Hahnepoot (Krone) gelegt und darunter
ein einfacher Taljereepsknoten. Ist dies geschehen, so zieht man die Parten gleichmäßig straff und
sticht deren Enden nach oben durch die Mitte des Hahnepoots durch.
Die Kardeele werden zusammengedreht und mit einem Takling versehen.

Die Zeit dieses traditionellen Seemannsknotens ist vorüber. Wer ihn noch kennt, könnte ihn gut
verwenden an Kletterseilen und überall dort, wo ein Knoten sich auf einer Leine nicht verschieben
lassen sollte.
Das war der einfache Fußpferdknoten. Daneben gibt es noch den langen, und der eignet sich, um
daraus einen seemännischen Schlüsselanhänger (keyring) zu fertigen.


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