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Zierknoten

Pfeifenbändsel 2

Das Pfeifenbändsel der Marine wurde in der Regel nach einem Muster geflochten, dessen Ursprung in die Zeit der Kaiserlichen Marine zurückgeht.

Die Reihenfolge der Knoten begann grundsätzlich mit einem doppelt gelegten "Diamantknoten".

Nach einem kurzen Stück "Flachplatting" legte man einen kunstvollen "Hohen-zollernknoten", aus zwei bis fünf parallel zueinander liegenden, weißen Baum-wollgarnen von 1-3 mm Stärke.

Über eine Länge von etwa 60 bis 70 Zentimetern folgten diverse "Plattings", deren Übergänge, je nach Können, mit "Türkischen Bunden" abgedeckt waren.

In das Ende des Pfeifenbändsels wurde der "Pfeifenbändselknoten" gelegt, der in einer Schlaufe auslief, in welcher die Bootsmannsmaatenpfeife befestigt wurde.

Die Pfeifenbändselschnur war Teil des Wachanzugs und wurde an der Uniformbluse des "Maaten der Wache" getragen.

Die Matrosen der Kaiserlichen Marine waren mit einem Seesack ausgerüstet, in dem alles verstaut war, was man an Land und auf See benötigte.

Zur Ausrüstung gehörte, neben dem Gewehr, ein 16 x 26 x 12,5 cm großes, an den Ecken messingbeschlagenes Holzkästchen, für die Aufnahme von Näh- und Putzzeug, wie auch kleiner privater Dinge .

An der Stirnseite des Kästchens war eine Messingplatte aufgeschraubt, in welche Name und Einheit des Besitzers graviert waren.

Ein Vorhängeschloß diente gleichzeitig dazu, das Kästchen, am oft kunstvoll bemalten Seesack, zu befestigen.


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